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Verwertung und Entsorgung – Qualität und Transparenz

Der Gesetzgeber hat im Gesetz von 1994 zur Abfallvermeidung und Abfallwirtschaft bewusst das Verursacherprinzip verankert. Umweltbewusste Bürger und Betriebe wissen, dass das Motto ‘aus den Augen, aus dem Sinn’ im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung und sicheren Zukunft für uns alle im 21. Jahrhundert seine Bedeutung verloren hat.

Qualität und Transparenz sind daher die Leitlinien einer modernen Abfallwirtschaft. Qualität heisst dabei, dass alle Wertstoffe so verwertet werden, dass ein Maximum an Sekundärrohstoffen zurückgewonnen wird, sowie dass alle Problemprodukte so behandelt werden, dass ein Minimum an Umweltbelastungen entsteht.

Transparenz bedeutet, dass alle Produktströme von der Entstehung bis zur Umwandlung in neue Rohstoffe bzw. bis zur umweltgerechten Entsorgung offengelegt und dokumentiert werden und so jederzeit nachvollziehbar sind (Kreisstrommanagement).

Qualität und Transparenz, das steht nicht nur im Mittelpunkt der SuperDrecksKëscht® und ihrer Partner in Luxemburg - den mit dem Qualitätslabel ausgezeichneten Betrieben, Abfallcollecteuren und Recyclinghöfen. Selbstverständlich werden diese Kriterien auch von den Abfallempfängern erwartet, die die von der SuperDrecksKëscht® erfassten Produkte verwerten oder entsorgen.

Alle Abfallempfänger werden daher regelmäßig besucht, wobei u.a. die Produktionsanlagen, sowie der Input und Output an Stoffen und Produkten sorgfältig geprüft werden. Umweltzertifikate wie ISO 14001, EMAS, Entsorgungsfachbetrieb oder Umweltauszeichnungen spielen bei der Wahl des Abfallempfängers eine besondere Rolle. Ökonomie und Ökologie müssen im Interesse der Nachhaltigkeit auch hier gleichberechtigt nebeneinander stehen.

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