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Schutz der Ozonschicht

FCKW, Halone und verwandte Substanzen schädigen die in der Troposphäre enthaltene Ozonschicht, die die Erde vor harter UV-Strahlung schützt. Die Folge dieser Schädigung ist eine Verstärkung kurzwelliger UV-Strahlen, die für Menschen, Tiere und Pflanzen eine Gefahr darstellen.

Nachdem der Abbau der Ozonschicht zu Beginn der 70er Jahre entdeckt worden war, wurden unter der Schirmherrschaft des Umweltprogramms der Vereinten Nationen zwei internationale Verträge zum Schutz der Ozonschicht ausgehandelt, das Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht (1985) sowie das Montrealer Protokoll über ozonschichtabbauende Stoffe (1987). Dank dieser Verträge konnten in einem ersten Schritt die Produktion und der Verbrauch von ozonabbauenden Stoffen um mehr als 80 % gesenkt werden.

Trotz der erzielten Erfolge ist das Ozonloch immer noch bedrohlich. Um die Ausstiegsfristen weiter zu verschärfen und vor allem den Einsatz von Ersatzstoffen voran zu treiben, hat die Europäische Union am 16.09.2009 eine neue Verordnung (EU 1005/2009) in Kraft gesetzt, die beispielhaft für alle Industrieländer ist.

Die Verordnung enthält Verbote und Beschränkungen zu Herstellung, Import, Export und Verwendung von Produkten und Produktgruppen, die zum Abbau der Ozonschicht führen. Luxemburg ist mit an erster Stelle bei der Umsetzung der Verordnung.

Bei der SuperDrecksKëscht® finden Sie Informationen und praktische Tipps, wie Sie als Privatperson oder Verantwortliche(r) im Betrieb zum Schutz der Ozonschicht beitragen können. 

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