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Das Verursacherprinzip - weniger Abfall- weniger Kosten!

Im Abfallgesetz ist das Verursacherprinzip schon lange verankert. Es besagt, dass derjenige, der mehr Restmüll produziert mehr zahlt. Für Einfamilienhäuser und Einzelhaushalte wird inzwischen in Gemeinden das sogenannte Abfallidentsystem für die Hausabfalltonne eingeführt oder ist schon seit langem etabliert. Durch einen Chip kann die Abfalltonne identifiziert und dem Haushalt zugeordnet werden. Der Bürger zahlt pro Entleerung.

Was aber ist mit Residenzen und Mehrfamilienhäusern, die sich einen oder mehrere Abfallbehälter teilen ? Hier kommt die Abfallschleuse ins Spiel. Sie ist essentieller Bestandteil des SuperDrecksKëscht®-Konzeptes für Residenzen, welches diese mit ihren Partner - Gemeinden, Syndikate und Hausverwaltungen - umsetzt.

Was ist eine Abfallschleuse und wie wird sie bedient?

Die Abfallschleuse ist System, in dem sich ein geöffneter Abfallbehälter befindet. Über eine Einwurföffnung gelangt der Abfall in eine Kammer, die je nach Typ der Schleuse 15 – 20 l aufnehmen kann und von dort in den Abfallcontainer. Jeder Haushalt kann mit einer Chipkarte die Einwurfklappe öffnen. Die Kosten werden auf die Haushalte entsprechend dem jeweiligen entsorgten Abfallvolumen aufgeteilt.

 

Informationen zur Nutzung einer Abfallschleuse :

Infos unter residenzen.sdk.lu

 

Der Erfolg: die Restabfallmengen sinken, die Menge der getrennt gesammelten Wertprodukte steigt, die Kosten sinken.

 

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